Reisetagebuch 2018

Lara geht lecker essen

Hellooooo,

Am Samstag sind wir morgens mit dem Auto zu einem kleinen Einkaufszentrum gefahren, ca eine Stunde Fahrt. Dort sind wir in ein Restaurant von Shubhs Eltern gegangen. Shubh ist der Austauschpartner von Phillip und der beste Freund von meinem Austauschpartner Keenan. Ich habe eine Pizza gegessen, welche sehr lecker war. Dannach sind wir noch ein bisschen durch das Einkaufszentrum gegangen, aber es war nicht sehr spannend. Anschließend sind wir zu einem großen Park mit einem See gefahren. Keenan ist mit seinen Eltern zu einem Basketball Match gefahren und ich bin bei Phillip und seiner Familie geblieben. Wir sind zurück zu ihnen nach Hause gefahren und haben dort Ps4 gespielt. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Abends sind wir zusammen zu KfC gegangen und haben dort etwas gegessen. Dann sind wir alle zu mir nach Hause gegangen (Phillip, Shubh und Shubhs Bruder) und haben dort Uno gespielt und uns unterhalten. Mein Austauschpartner Keenan und seine Eltern waren auch wieder zurück von dem Spiel. Es war insgesamt ein schöner Tag.

Ich freue mich noch auf zwei weitere schöne Wochen:)

Bis dann....Lara Knau 

Schultag am 12.10.2018 - a music lesson

Heute haben wir uns nicht wie sonst immer in dem sogenannten MERC in der 1. Stunde  getroffen (ist etwa mit unserer Lernwerkstatt zu vergleichen), sondern in dem neu eröffneten Gebäude, wo uns australische Musik vorgestellt wurde. Dies geschah mit einer Präsentation mit den momentan populären Songs in Australien.
Es war für uns alle echt interessant, da es nicht veraltete Sachen waren, die man „unbedingt wissen muss". Vielmehr waren es Inhalte, die die Musiklehrerin uns erzählt hat, die wirklich interessant waren. Die Lieder, die sie uns vorgestellt hat, waren ebenfalls richtig gut. Auch waren Lieder dabei, die wir kennen und auch teilweise in Deutschland bekannt waren. In manchen Songs haben Ex-Schüler oder Ex-Lehrer des Mc Kinnon Colleges mitgewirkt. Zum Abschluss haben zwei Lieder gesunden, "Waltzing Mathilda" und einen typischen Australiengassenhauer. Nach den ersten zwei Stunden haben ein paar Schüler von uns ihre Präsentationen gehalten und auch die "Conversation class“ gab es an diesem Tag wieder in den letzten beiden periods/Stunden.


Amy nimmt am Melbourne Marathon teil

Heute Morgen mussten wir schon um 06.30 Uhr aufstehen! Obwohl Wochenende ist... Wir waren auf dem Camberwell Sunday Market mitten in Melbourne. Das ist eine Art Flohmarkt und auf Flohmärkten heißt es: je früher, desto besser! Hier kann man alles finden. Von Schallplatten über Schmuck zu Kleidung und Möbeln.  

Es hat viel Spaß gemacht die Sachen anzusehen und es waren eine Menge Leute schon so früh unterwegs. 

Gegen halb 11 sind wir dann zum Startpunkt des Melbourne Marathon Festivals gegangen. Dieser Lauf findet jedes Jahr im Oktober statt und es werden Strecken von Marathon, Halbmarathon, 10km und 5km angeboten. Meine Gastmutter hat entschieden, dass ich auch mitlaufen soll. Start war vor der Rod Laver Arena und die finish line im Stadion. Wir sind eine Strecke von 5km mitten durch die Innenstadt gelaufen. Es war total schön, sonnig und hat viel Spaß gemacht mit Hunderten anderen Läufern zu laufen. Höhepunkt war der Zieleinlauf im Stadion. Alle sind nochmal eine Runde im Stadion gelaufen, das war ein tolles Gefühl! Hinterher war ich doch ziemlich geschafft von der Hitze, aber happy! 

Zum Abschluss gab es ein finisher-shirt und eine Medaille. Eine tolle Erinnerung an diesen Tag! 

Und wieder geht ein Tag mit vielen schönen Eindrücken zu Ende...

Liebe Grüße 

Amy

Well done Amy!zwinkernd

Gut Ding will Weile haben

Nachdem wir zwei Stunden nach der Landung den Flughafen verlassen hatten, wurde ich auch schon sehr herzlich von Jarryd und seiner Mutter begrüßt.
Wir fuhren bei Eiseskälte am Flughafen los und waren rund 45 Minuten später Zuhause. Während dieser Autofahrt wurden bereits die ersten Ausflugsziele besprochen und ich wurde das erste Mal seit langem mit schnellem Englisch konfrontiert.
Als wir Zuhause ankame, wurde mir das gesamte Haus gezeigt und mir  die restlichen sehr netten Familienmitglieder Steve und Callum vorgestellt. Am Nachmittag fuhren wir zum Melbourne Cricket Ground, um die Stimmung des Grand Finals auf uns wirken zu lassen. Da die Familie aber leider keine Tickets mehr bekommen hatte, fuhren wir wieder zurück nach Hause, um uns das Grand Final von dort ansehen zu können. Am nächsten Tag sind wir nach St Kilda gefahren, um uns die anderen Stadtteile anzuschauen und um ans Meer zu fahren. 
Dienstag war ein weiterer sight seeing Tag inklusive Besuch des Zoos von Healesville, wo ich Kängurus und Echidnas streicheln konnten. 
Für den Rest der Woche sind wir ins den Norden von Viktoria, gefahren was ein echtes Erlebnis war. 
LG 
Nico

First Melbourne Day- Toilets with a view

Heute sind wir, die deutschen Austauschpartner der AWS, nach Melbourne gefahren. Es hat mit dem Zug eine halbe Stunde gedauert, bis wir am Bahnhof von Parliament angekommen sind. Zuerst sind wir zu einem teuren Hotel gegangen, dem Sofitel Hotel, wo wir dann alle zu den Toiletten gegangen sind, da man dort eine wunderbare Aussicht über Melbourne hatte. Danach sind wir in die State Libary gegangen, in der Herr Nutting uns viel über Ned Kelly erklӓrt hat. Er ist eine Art Nationalheld. Die Bücherei ist sehr schön aufgebaut und in den oberen Stockwerken befand sich eine Rüstung von Ned Kelly (https://en.wikipedia.org/wiki/Ned_Kelly). Darauf hatten wir eine kurze Stunde Freizeit, in der wir machen konnten, was wir wollten. Die meisten von uns haben gegessen oder sind zu Starbucks gegeangen. Als wir uns dann wieder getroffen haben, sind wir ins ACMI gegangen. Dieses ist ein Museum, in dem man viel selber machen konnte. Es zeigt die Entwicklung der australischen Filmgeschichte. Am Anfang haben wir eine kleine Prӓsentation bekommen, wie das Museum aufgebaut ist und was man dort machen konnte. Außerdem haben wir die Entwiklung von stummen, schwarz-weiß Filmen zu Ton, Farb-Filmen gezeugt bekommen. Es gab Schattenspiele, die deinen Schatten verӓndert haben und es gab viele verschiedene Videospiele aus unterschiedlichen Jahren, bei denen man merkte, wie schnell sich die Grafik verӓndert hat. Nach dem Museumbesuch sind wir dann mit Zug wieder zurückgefahren, wo wir dann anschließend von unseren Gastfamilien an der McKinnon Station abgeholt wurden. Liebe Grüße Lara und Marie :)

3rd day of school at McKinnon - AWS Schüler als Sprachlehrer unterwegs

Der Tag hat wie üblich mit dem Treffen von allen Schülern der AWS in dem sogenannten MERC (McKinnon Educational Resource Center) begonnen. Dort haben wir über Ereignisse des letzten Tages gesprochen und geklärt, was für den heutigen Tag ansteht. 

Nach der 1. Stunde hatten wir eine sogenannte Conversation Class. Wir gingen also in den Unterricht verschiedener Deutschkurse, von Frau Fowler und Herrn Nutting, um dort mit ihnen zu reden und Fragen zu beantworten. Zuerst waren wir in einer 7. Klasse. Dort waren alle Schüler sehr offen und wollten eine Menge über uns wissen. Die häufigsten Fragen waren, wo wir herkommen, ob wir McKinnon mögen und wie wir die Schuluniform finden.

In der 3. und 4. Stunde gingen wir dann in eine 12. Klasse, um mit den Schülern für ihre mündlichen Abschlussprüfungen zu üben. Wir bekamen ein Blatt mit Fragen, die wir den Australiern stellen sollten, während wir ihnen gegenüber saßen. Sie mussten dann mit mindestens drei Sätzen auf jede Frage antworten. Nach sieben Minuten wurden dann jeweils die Partner gewechselt. Danach hat Frau Fowler mit uns allen ein Quiz über Deutschland gespielt und da jeder Schüler in McKinnon einen eigenen Laptop besitzt, konnte jede Gruppe die Fragen einzeln beantworten und das Endergebnis wurde daraufhin vorne am Whiteboard für alle sichtbar ausgewertet. Das Ganze lief über eine Website namens Quizizz. Wir Deutschen waren alle sehr erstaunt darüber wie gut die Technik an der Schule funktioniert und wie einfach es ist, damit umzugehen.

Die letzten beiden Stunden verbrachte ich mit Pallavi im Chemieunterricht, was sehr interessant war. In der Stunde wurde darüber gesprochen, welche Chemikalien eigentlich in Kosmetikprodukten vorhanden stecken und welchen Effekt sie haben. 

Nach Chemie machten wir uns auf den Heimweg, um danach jedoch gleich wieder zu Pallavis Deutschunterricht zu gehen, welchen sie zusätzlich zum Deutschunterricht in der Schule macht. Die Deutschlehrerin hat mich sehr freundlich begrüßt und hat mich darum gebeten, den anderen Schülern während des Unterrichts ein wenig zu helfen und sie zu korrigieren. Es waren insgesamt sechs Schüler und der größte Teil des Unterrichts bestand daraus, dass sie sechs Minuten lang etwas über sich erzählen sollten. Sie hatten fünf Minuten Zei,t um sich dafür vorzubereiten. Nach etwa einer Stunde Unterricht gingen wir heim.

Zuhause angekommen hatten Pallavi und ich etwas Zeit um zu entspannen, bis wir dann am Abend in ein Restaurant gingen.

Nach dem leckeren Essen war die ganze Familie sehr müde, weswegen wir heimfuhren und anschließend alle schlafen gingen. 

Liebe Grüße

Maria

2nd day of school at McKinnon

Unser zweiter Schultag hat gestartet, wie auch der erste gestern, mit dem Meeting in der Gruppe der AWS. Zuerst haben wir über organisatorische Dinge geredet, aber auch über persönliche Erfahrungen und unsere Eindrücke der ersten Woche. Wir haben festgestellt, dass wir alle ungefähr dieselben Eindrücke gesammelt haben, und alle sehr von der Gastfreundlichkeit und der Offenheit der Australier begeistert sind. Außerdem war der Schulfotograf da und hat sowohl Einzelfotos als auch ein Gruppenfoto von uns gemacht.

Nach der ersten Stunde sind wir dann mit in den jeweiligen Unterricht der Austauschpartner gegangen. Ich war zusammen mit Sean in Ökonomie und es war sehr interesssant. Es ist dem deutschen PoWi Unterricht schon sehr ähnlich. In der dritten Stunde hatten wir dann eine eigens für uns organisierte Unterrichtsstunde über die Immigration in Australien. Mr. Shaw erzählte uns, wie Australien zu einem multikulturellen Land wurde und wie sich die Ansichten der Menschen und die Gesetze des Landes im Laufe der Zeit verändert haben. Er berichtete uns zum Beispiel von der Angst der Menschen, dass vor allem die asiatischen Immigranten ihnen die Jobs wegnehmen würden. Noch heute sind die Einwanderungsgesetze in Australien viel strenger als dies zum Beispiel in Deutschland der Fall ist. Außerdem probierten wir uns alle an dem Diktat, um die Erlaubnis zu erlangen im Jahre 1901 nach Australien zu ziehen. Doch wir scheiterten alle sowohl in dem englischen als auch in dem deutschen Diktat kläglich. Dieses Diktat, wenn man es bestand, was nur eine kleine Minderheit von Immigranten schafft, erlaubte die Einreise, fast. Anschließend nahmen wir noch an einem kleinen Quiz über die australische Immigration teil und bedankten uns bei Mr. Shaw für diese spannende und interessante Geschichtsstunde. In der 4. Stunde hatten Tizian und ich zusammen mit Sean Physik. Danach waren einige von uns, mich eingeschlossen, in der Bücherei, um zum Beispiel an den Präsentationen zu arbeiten. Im zweiten Teil der Doppelstunde waren wir wieder zu Gast in einem Deutschkurs und haben dort mit den Schülern gesprochen und uns mit ihnen ausgetauscht. Nach dem Schulschluss hatte ich noch zusammen mit Ralph und Sean eine "Stage Band"-Probe. Es war sehr interessant und hat sehr viel Spaß gemacht. Am Abend hatte ich noch ein sehr leckeres Abendessen zusammen mit der Familie und dann war der 2. Schultag auch schon zu Ende.  

Viele Grüße Jan