Reisetagebuch 2016

Wie man einheimische Tiere bändigt (angeblich)

Heute ist der Melbourne Cup Day. Ein Tag, an dem viele Australier den Fernseher anschalten, um eins der beliebtesten Pferderennen in Melbourne zu sehen. Für mich ist es jedoch ein ganz normaler Tag hier. Ganz anders als am Wochenende.

Lara Ertle01Meine Gastfamilie ist mit mir nach Phillip Island gefahren und auf dem Weg haben wir bei Maru Koala im Arm gehalten. Das ist ein Tierpark, wo man die typischen australischen Tiere sehen und anfassen kann.

 

 

Lara Ertle06Mit einer Packung Futter gehe ich also zuerst zu den Emus! Herr Karber hatte uns Schüler vorgewarnt und meinte, dass diese Tiere gerne mal mehr Futter nehmen als man ihnen geben möchte. Deshalb soll man seine Arme in die Höhe strecken und brüllen. Damit verschreckt man sie (angeblich!!). Also reiße ich meine Arme nach oben und brülle die beiden Emus an, die gierig nach dem Futter picken. Außer, dass meine Gastfamilie Tränen gelacht und die Tierpfleger verstört geguckt haben, gab es keine Reaktion von den Emus. Letztendlich gab ich es auf, die verrückte Deutsche im Tierpark zu sein und ging weiter zu den Kängurus.

Lara Ertle03Die lagen entspannt in der Sonne. Also ging ich weiter und sah eine Kängurumutter mit ihrem Joey im Beutel. Mal wieder nahm ich Herr Karbers Tipp an, raschelte mit dem Futter, hielt es nach oben und hatte die Hoffnung, dass sich das Känguru ganz nach oben streckt. Ich ging ein Stück näher ran und schon sprang ein anderes Känguru auf, welches ich vorher nicht gesehen hatte. Jedoch war das ein Männchen und somit viel größer und breiter. Mit einem guten Tempo kam es auf mich zu. Ich hatte ziemlich Respekt vor dem Känguru, denn es war fast so groß wie ich!

Lara Ertle08Also ging ich einige Schritte zurück, da ich dachte er möchte sein Weibchen und sein Junges verteidigen. Das Känguru kam immer näher. Ehrlich gesagt habe ich nur einen Schlag vom Känguru gewartet, was natürlich Unsinn ist. Er wollte (wie die Emus auch) Futter haben. 

Später war ich noch bei Dingos im Gehege, habe einen Wombat und einen Koala gestreichelt und dann sind wir auch schon weitergefahren. Gerade im Hotel eingecheckt und schon geht es weiter. Wir nahmen eine Fähre, die einen zu einem Felsen fährt, wo ganz viel Robben zu sehen sind. Die Fotos von den Robben konnte ich vergessen, da mir die Schaukelei von Boot nicht guttat und ich lieber sitzen geblieben bin. 

AUS Landscapes Phillip Island16Am Sonntag durfte ich eins der schönsten Tierereignisse sehen. Die Pinguin Parade! Die Pinguine kommen nach Sonnenuntergang in kleinen Gruppen aus dem Wasser, machen eine kleine Pause nachdem sie über den Strand gelaufen sind und springen dann von Stein zu Stein um ihre Nester zu erreichen. Wenn die Pinguine den Strand erreicht haben, darf niemand mehr Fotos machen. Der Blitz verschreckt die Pinguine und dennoch halten sich die Leute nicht dran. Ein Ranger erzählt mir, dass am vorherigen Tag 2999 Zwergpinguine den Strand erreichten. Eine gewaltige Zahl und ein unvergessliches Erlebnis die Pinguine so nah zu sehen!

Liebe Grüße 

Lara Ertle 

Great Ocean Tour Day 2

Es ist faszinierend, wie schnell die Zeit vergeht.

DSC 0391Der zweite Tag war mit dem morgendlichen Frühstück um 7 Uhr angebrochen. Nachdem wir anschließend unsere Sachen gepackt haben und startbereit im Bus saßen, fuhren wir durch die überwältigende Schönheit der Natur. Unseren ersten Zwischentopp machten wir an der coastel rock formations - Eine Felsformation zur Begutachtung an der Steilküste Australiens. Dutzende Felsen ragten meterweit aus den Meer hinaus und das Wasser prallte an ihnen ab.

Nachdem wir auf etlichen Ausichtplattformen die Aussicht genossen hatten, fuhren wir in die Kleinstadt Lavers Hill, um Lunch zuessen. 

DSC 0557Nach einem kurzen Aufenthalt fuhren wir weiter zu den zwölf Aposteln und zum Loch Ard Gorge. Das Wetter zeigte sich nicht von seiner besten Seite und trotzdem waren die Felsvormationen in ihrer vollen Schönheit zu bewundern. Dort hatte sich 1878 eine Schiffstragödie ereignet, bei der es nur zwei Überlebende gab, Eva Carmichael und Tom Pierce. Eva, aus Irland kommend, hat dabei ihre gesamte Familie verloren und hat kurz darauf wieder ihre Heimreise angetreten. Sie bekam drei Kinder und ist in hohem Alter verstorben. Michael kam in ein zweites Schiffsunglück und überlebte dieses und ein weiteres. 

DSC 0583Der Regenwald,den wir danach besuchten, die Triplet Falls in den Otways,  stellte ein weiteres Highlight unseres bisherigen Tages dar. Endlose Palmen und tropische Bäume ragten kreuz und quer in den Himmel. Dazu kamen die Triplet Falls, ein wunderschöner Wasserfall zwischen den Bäumen.

Am späten Nachmittag erreichten wir etwas müde, aber überglücklich unsere Herberge in Apollo Bay. Ein echtes Backpacker Hostel mit allem, was dazu gehört.

DSC 0731Der Tag wurde zusätzlich mit einem Abendessen in einer Pizzeria und einer Freizeit in der Stadt abgerundet.

 

Schöne Grüße nach Deutschland! 

Kim&Veronica

Gewonnen - Almandin gewinnt den Melbourne Cup

Cup Day1Da hat man keine Ahnung vom Pferderennen und gewinnt. Gestern, pünktlich um 15 Uhr lief das Rennen, The race which stops the nation. Überall werden Wetten abgeschlossen, dabei geht es durchaus um große Summen. Auch in meiner Hostfamiliy wurde gewettet, jeder zog 3 Lose und mit Spannung wurde der Ausgang erwartet. Und siehe da, ich hatte auf das richtige Pferd gesetzt, purer Zufall. Mein Preis war eine leckere Box Schokolade - wer braucht schon Geld.

Das Pferd kommt übrigens aus Deutschland, vor zwei Jahren war das schon einmal so. Witzig.

Sabine Klewitz

Sydney raubt den Verstand

Melissa Eley6Am ersten Tag in der wunderschönen Stadt Sydney wurden wir am Flughafen von der Schwester meiner Gastmutter abgeholt. Kurz darauf habe ich den Ehemann und leider erst einmal nur die Tochter kennenlernen können. Da ihr Sohn in einem Camp der Schule war.
Am zweiten Tag meiner vier Tage,  die ich in Sydney verbrachte, habe ich eine Freundin des Vaters kennengelernt. Da sie in Sydney wohnte,  hatte sie sich bereit erklärt, dass sie uns an diesem wunderschönen sonnigen Tag einiges in Sydney zeigen wollte.

Melissa Eley8Als erstes sind wir mit dem Auto zum Botanic Garden gefahren. Vom Botanic Garden aus haben wir uns dann auf den Weg zum Opera-House gemacht. Als wir dann beim Opera-House angekamen, konnte man nicht nur dieses tolle Gebäude betrachten, sondern man hatte auch einen verblüffende Sicht auf die Harbour Bridge, wo die Sonne nur so drauf scheinte. Vom Opera-House aus machten wir uns dann auf den Weg zur Bootsstation. Auf dem Weg zur Bootsstation, haben wir einen Mann gesehen,  der auf dem Fußgängerweg unter einer Scheibe saß und ein grandioses Unterwassermotiv malte, dies war wunderschön mit all seinen verschiedenen blau leuchtenden Farben. Kurz vor der Bootsstation haben wir noch drei Straßenmusikanten gesehen, die ihr Talent beim Digeridoospielen bewiesen.

Melissa Eley Sydney1Nachdem wir dies alles bewundert hatten,  begaben wir uns zur Bootsstation, wo uns ein Boot nach Manly brachte. Auf dem Weg nach Manly, hatte man einen traumhaften Blick auf das weiß strahlende Opera-House und die Harbour Bridge. Nach der Ankunft auf Manly begaben wir uns auf einen kleinen, jedoch tollen Markt,  wo man Lebensmittel und Souvenirs von Sydney kaufen konnte. Gleich hinter dem Markt war einer von zwei Stränden, die ich dort bewundert konnte. Dieser erste Strand war jedoch eher ein Surferstrand,  da es dort sehr windig war und deswegen die Wellen höher waren.

Melissa Eley5Der zweite Strand war dann eher für Personen, die schwimmen möchten, dort ging fast gar kein Wind, die Wellen waren klein und sanft, so dass sogar kleine Kinder hier baden und spielen konnten. Beide Strände hatten jedoch goldenen, feinen Sand und klares Wasser, das man, egal bei welcher Tiefe im Waser man war, auf den Grund sehen konnte. Ein paar Stunden später verließen wir wieder diesen wunderschönen Ort und begaben uns zurück nach Sydney, leider verschwand dann auch die Sonne und eine dicke graue Wolkenschicht kam über Sydney. Da das Wetter nicht mehr so schön war,  beschlossen wir in das Convict Museum zu gehen. Nachdem wir zwei Stunden dort verbracht hatten, gingen wir zurück zum Auto und fuhren zum Bondi Beach, machten dort leider nur einen kurzen Halt, da das Wetter immer noch nicht schön war. Wegen des Wetters gingen wir etwas früher zum Abendessen, wo ich eine weitere nette Freundin des Vaters kennenlernte.

Melissa Eley Sydney3Somit ging ein unvergesslicher Tag in Sydney vorbei und ich habe gemerkt,  dass Sydney nicht nur eine sehenswerte Stadt ist, sondern auch, dass die Menschen hier sehr freundlich und aufgeschlossen sind. Ebenso nehme ich noch aus diesem Tag mit, dass Sydney eine tolle Stadt am Tag ist,  aber der Abend, wenn die Harbour Bridge und das Opera-House beleuchtet sind, raubt einem den Verstand.
Melissa

Campingtrip nach Rosebud

Luisa Schmitt1Über das verlängerte Wochenende ist meine Gastfamilie mit mir nach Rosebud auf einen Campingplatz gefahren, direkt daneben war ein wunderschöner kleiner Strand. Allerdings haben wir nicht das komplette Wochenende nur auf dem Campingplatz verbracht. Am Samstag waren wir morgens auf einem Markt, der in der Nähe des Campingplatzes war, danach sind wir nach Sorrento gefahren, haben dort etwas gegessen und sind dann an den St Paul Beach gegangen.

Luisa Schmitt2Es war tolles Wetter und der Strand und das Wasser waren auch super schön. Dort haben wir dann den ganzen Tag verbracht, abends sind wir dann zurück zum Campingplatz gefahren und haben gegrillt. Das war ein schöner Abschluss von diesem Tag, wir haben ein kleines Lagerfeuer gemacht und viele Spiele gespielt. 

Am nächsten Tag sind wir schon etwas früher losgefahren, denn an dem Tag sind wir in Flinders im Bushranger Bay wandern gegangen und waren an Cape Schanck. Als wir die ziemlich lange Treppe am Cape Schnack runter gelaufen sind, war es total windig, dadurch war es sehr anstrengend runter und später wieder hoch zu laufen, aber für diesen unglaublich tollen Ausblick war es das wert. Nachdem wir wieder die ganzen Treppenstufen hochgelaufen sind, fuhren wir auch schon zurück zum Campingplatz. Abends waren wir noch etwas shoppen und haben anschließend Fish&Chips gegessen. 

Außer des Tatsache, dass es dort unzählige Mücken gab, was ziemlich nervig war, waren die Tage wirklich wunderschön. Wir haben einen Echidna und einen Blue Tongued Lizard gesehen, bei beiden dachte ich erst, es sei eine Schlage, weil ich die Beine nicht gesehen habe. 

Es war echt schöne Tage, die ich  mit der Familie verbringen konnte, ich wäre gerne noch länger campen gewesen. 

Luisa

Queensland- wieder ein schöner Teil Australiens

Heute ist unser dritter Sonntag in Australien und da am Cup Weekend der Montag und Dienstag an unserer Schule frei sind, haben wir ein langes Wochenende mit unseren Gastfamilien, um noch mehr von Australien zu erleben.

Theresa1Gestern Abend ist meine Familie mit mir von Sydney, wo wir die letzten drei Tage verbracht und viel erlebt haben, nach Queensland geflogen.

Als ich heute morgen aufgewacht bin, waren es 26 Grad und strahlender Sonnenschein, ganz anderes Wetter als die letzten Wochen in Melbourne. Nach dem Frühstück haben wir einen Morgenspaziergang an den Strand gemacht, wo schon jede Menge Surfer unterwegs waren. Auf dem Rückweg sind wir noch über einen Kunsthandwerkmarkt (crafts market) gegangen, wo man viele außergewöhnliche Produkte entdecken konnte. Mittags waren wir im Pool, was eine schöne Abkühlung bei diesem Wetter war. Theresa2Gegen Nachmittag haben wir dann einen weiteren Spaziergang an den Burleigh Heads Headland walk to Tallebudgera Creek gemacht. Dort hatte man eine wunderschöne Aussicht auf die kilometerlangen Sandstrände. Nach einem gemeinsamen Abendessen und Beisammensitzen war dann dieser schöne Tag auch schon wieder zu Ende.

Stella- Theresa

Are we there yet?

Das passiert auch nicht alle Tage, dass man die Gelegenheit hat, eine australienweit sehr bekannte Kinderbuchautorin zu treffen- Alison Lester. 

Sabine Buch2Wie es der Zufall wollte, wurde diesen Sonntag ein weiteres Buch von ihr vorgestellt, in Fish Creek. Das ist schon ein sehr verschlafener kleiner Ort in Gippsland/Victoria. Umso größer war die Freude meinerseits, sie kennen zu lernen. Just eine Woche zuvor hatte ich nämlich ein Buch von ihr geschenkt bekommen - Are we there yet? Ein Buch für Kinder, das durch alle Bundesstaaten Australiens führt. Wunderschön von ihr illustriert. Jetzt ist es von ihr signiert worden, darüber freue ich mich sehr.

 

Sabine Buch3Sabine Buch1

 

Are we there yet ? Not yet, but soon

 

S. Klewitz