Reisetagebuch 2016

Melbourne bei Nacht- atemberaubend und schön!

Endlich war Wochenende! Dieses Wochenende hatten wir wirklich viel vor. Freitagabend, sind wir mit zwei anderen Leuten ins Kino gegangen und haben einen Englischen Horror/Thriller geschaut!
Kangaroo with babySamstag hieß es dann früh aufstehen, meine Gastfamilie hat ein Roadtrip um Port Phillip Bay geplant. Wir fuhren los und machten nach ca. 1 Stunde Fahrt halt an einem Tierpark! Endlich lernte ich die australischen Tiere kennen. Wir fütterten die freilaufenden Kängurus und machten Fotos mit einem Koala, der mal nicht schlief. Das Wetter war zwar nicht das beste, wir hatten die berühmten 4 Jahreszeiten an einem Tag: Hagel, Sonne, Regen, Kälte & Wärme, aber trotzdem war es ein schöner Ausflug. Dann fuhren wir weiter zu einer Fähre, welche uns ans andere Ufer brachte.

Lucas Melbourne night 1Wir haben etwas gegessen und den restlichen Tag im Auto oder am Strand verbracht. Am Abend sind wir zu den Großeltern meines Austauschpartners gefahren, welche eine Wohnung mitten in Melbourne, im obersten Stock eines Hochhauses haben. Wenn man im Wohnzimmer sitzt, sieht man die Skyline und die "berühmte" Brücke, außerdem hat man eine atemberaubende Sicht über der ganzen Stadt und diese bei Nacht zu erleben,ist eine wunderbare Erfahrung. Als es komplett dunkel war, gingen wir auf den Eureka tower und waren plötzlich über den Dächern von Melbourne.

Melbourne night2Man konnte die ganze Stadt, die Lichter und die vielen Autos sehen. Das Skydeck, was dir einen 360° Blick über ganz Melbourne ermöglicht, war dabei das Highlight. Danach sind wir in "China Town" etwas essen gegangen und dann zurück in die Wohnung gefahren. Ich habe den restlichen Abend damit verbracht, mir die Stadt bei Nacht anzuschauen, es ist einfach so überwältigend. Am nächsten Morgen, konnte ich sehen, wie die Stadt langsam aufwachte und mein Frühstück, mit diesem Blick, hat mich sofort wach gemacht. Danach sind wir in eine Kletterhalle gegangen, welche verglast war, so konnte man beim Klettern die Stadt beobachten. Das Wochenende war auf jeden Fall sehr aufregend und wunderschön!

LUcas

Von wegen in down under scheint nur die Sonne

Wer hätte das gedacht? Im Moment spielt das Wetter hier in Melbourne totat verrückt.

skyline sun and boats WilliamstownStrahlender Sonnenschein, maximal 5 Minuten, dann urplötzlich kommt ein Regenschutt herunter, der es in sich hat. Auch Hagel, Donner und Blitz sind einige Zutaten im Stelldichein des Wetters. Nicht zu vergessen der Wind, er ist wirklich heftig. Am Strand wird man glatt umgepustet. Auf den Bergen, Mount Buller, ist noch einmal Schnee gefallen. Die Skisaison soll aber deswegen nicht eröffnet werden, schließlich ist offiziell spring timeCool.

Sky RainIch schaue gerade aus dem Fenster, am Horizont zeichnet sich ein wunderbarer Regenbogen ab. Die Wettervorhersage ist aber gar nicht so schlecht, der Regen soll aufhören und es soll wärmer werden. Dienstag findet für uns der 2. Melbournetag statt und es ist wieder gutes Wetter angekündigt worden. So soll es sein.

 

Windige Grüße nach Kirchhain.

Der Chief der Kookuburras.

Musikstunde in McKinnon

Heute ging es wieder in die Schule, wie die letzten Tage auch. Wie sonst hatten wir in den ersten 2 Stunden ein Meeting und in der 3. Stunde saß ich im Deutschunterricht der 10. Klasse. Wir sollten mit jeweils 2 Australiern ein Gespräch für ungefähr 10 Minuten führen und dann zur nächsten Unterhaltung mit anderen Schülern wechseln. Manchmal ging einem der Gesprächsstoff aus und es war etwas unangenehm, aber das war zu erwarten. Die 4. Stunde verbrachte ich in der Bücherei und nach der darauf folgenden Lunchtime trafen wir uns alle, um einer Lehrerin bei ihrem Vortrag über Aboriginal Music zuzuhören.

aboriginal music lesson MeganSie hat alles wirklich wunderbar erklärt, spielte sound files ab und überraschenderweise hatte sie es tatsächlich geschafft, einige von uns dazu zu bringen, laut ein australisches Lied mitzusingen. Sobald die Schule um 15:10 vorbei war, ging ich mit zu einer Freundin und ihrer Austauschpartnerin. Meine Austauschpartnerin kam später noch dazu. Abgesehen davon, dass es fast den gesamten Tag geregnet und teilweise sogar geschüttet hat, war der Tag sehr schön und ich hatte Spaß. Man merkt nicht, wie schnell die Zeit vergeht und dass mittlerweile schon 1 Woche vorbei ist.

Yvonne

Kunst und Sport in Melbourne - Luther Schüler im MCG und Ian Potter Art Galery

Heute fand der erste gemeinsame Tag der Luther Schüler in Melbourne statt. Wir hatten das große Glück, dass heute ausnahmsweise mal das Wetter mitspielte und wir ca. 22 Grad und Sonnenschein genießen durften.

Melbourne city 2016Wir haben uns um 8:15 Uhr an Croydon Station getroffen. Nach einer ca. 30 minütigen Fahrt sind wir dann am Ziel angekommen, Flinders Station. Zuerst hatten wir einen wunderbaren Ausblick auf die höchsten Gebäude Melbournes, Eureka Tower und Rialto Tower. Anschließend besuchten wir dann die Ian Potter Arts Gallery, wo wir eine Führung bekommen haben. Wir durften uns unter anderem Bilder anschauen, wie Melbourne im 18. Jh. aussah und auch Werke, wie z.B. die Kunst des dot paintings der Aborigines. Die Führung durch die Indigenous Abteilung überraschte durch ihre große Vielfalt von traditionellem dot painting und modernen Variante. Anschließend hatten wir eine halbe Stunde Freizeit in der Stadt. Diese nutzen manche, um Fotos von Melbourne zu machen oder um etwas für den kleinen Hunger zwischendurch zu kaufen. Anschließend liefen wir dann weiter zum Melbourne Cricket Ground, wo wir eine weitere Führung erleben durften.

Melbourne stadion 2016Das Stadion war sehr groß, 100.000 Menschen können dort Platz nehmen, und beeindruckend und wir hatten die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen, z.B. die Spielerräume zu sehen. Nach der Führung gingen wir dann eine Etage tiefer, in das Sportmuseum des MCG. Dort durften wir uns umschauen und anschließend selber einige Sportarten an Geräten ausprobieren. Um 14:30 Uhr gingen wir dann zurück zum Bahnhof in Richmondund fuhren alle zusammen zurück nach Hause, zu unseren Gastfamilien. Unser Fazit zu dem gesamten Tag ist: Es war interessant neue Eindrücke von Melbourne zu gewinnen. Wir hatten viel Spaß dabei die einzelnen Sportgeräte ausprobieren zu dürfen und wir freuen uns auf eine weiter schöne Zeit in Australien.

Hannah Bassin & Hannah Balzer

Bogenschießen und Kochen für die AWS

Heute ist der 3. Schultag. Wie immer ist mein Morgen sehr entspann,t da ich mir keine Gedanken um meine Kleidung machen muss, denn ich ziehe einfach meine Schuluniform an!
In der ersten Stunde haben wir uns wie immer mit den Deutschen getroffen und ab der 2. Stunde haben wir Sport gehabt, Bogenschießen. So etwas wünsche ich mir auch für die AWS, denn das hat Mega Spaß gemacht.
Mc Kinnon Bisquits 2016In den letzten zwei Stunden war Kochen angesagt, wir haben Biskuits gebacken und das hat echt Spaß gemacht.
Da kann man schon etwas neidisch auf die Australier werden, was für coolen Unterricht sie haben. Nachmittags gab es dann noch Lunch mit meiner Gastfamilie. Abends ging es dann noch mit meiner Gastmutter und meiner Austauschpartnerin ins Fitnessstudio, da meine Gastmutter dort arbeitet.
Das Fitnessstudio war riesig, im Gegensatz zu dem kleinen in Kirchhain in das ich gehe.
Als wir wieder zu Hause waren, gab es nur noch Dinner und dann bin ich schon wieder schlafen gegangen, denn ich habe immer noch ein bisschen Jetlag.

Julia Büßecker

Schule in Australien: yey oder ney?

Nachdem wir das Wochenende hatten, um uns an die Zeitumstellung und das Leben in Australien zu gewöhnen, fängt jetzt der Ernst des Lebens an: Schule. 

Diese unterscheidet sich sehr von der in Deutschland. Das fängt an mit der Kleidung. Hier trägt man nämlich eine Schuluniform. Im Luther College besteht sie für die Mädchen aus einem Kleid, hohen weißen Socken, schrecklichen schwarzen Schuhen und einem Pulli - rot, wenn man zu den Senior Students gehört oder blau für Middle School. Die Jungen tragen Hemd, kurze Hose, dieselben Socken und Pullis, ähnliche Schuhe.

Luther uniform 2016

Obwohl das den Australiern nicht gefällt, finden wir das toll: jeden Morgen braucht man nicht zu überlegen, was man anziehen soll, auch das Schminken ist sparsamer. Außerdem ist jeder gleich, wodurch kein Neid entstehen kann. Der einzige Nachteil ist, dass man fast erfriert.

Der nächste große Unterschied ist, dass die Schüler jeden Morgen in die "Chapel" gehen müssen. Dort wird gebetet und es halten täglich unterschiedliche Personen Reden über beispielsweise wohltätige Arbeit.

Außerdem ist die Schule technisch auf dem neusten Stand: jeder Schüler besitzt einen eigenen Laptop, uns wurde direkt ein WLAN-Account eingerichtet, jeder Raum ist perfekt ausgestattet und alles funktioniert sogar! Im Vergleich dazu lebt unsere Schule in der Steinzeit. 

Zusätzlich gibt es Fächer, die wir in Deutschland nicht haben. Wie zum Beispiel "Outdoor Education". Durch dieses Fach lernen die Schüler etwas über die Natur und es werden außerdem schöne Ausflüge gemacht, wie eine Kajak-Tour.

Unser Fazit: Diese Schule ist echt cool. Sie ist nicht nur schöner als unsere, sondern es gibt auch noch eine große Anzahl an unterschiedlichen Möglichkeiten.

Cathrin und Charlotte

1. Eindrücke vom Schulalltag und den Menschen in down under

Der 2. Tag in McKinnon

MC Kinnon Logo 2016Nachdem der erste aufregende Schultag hinter uns lag, stand auch schon der zweite an. Gegen 8:15 Uhr verließen mein Austauschpartner und ich das Haus, um mit dem Rad zur Schule zu fahren. Die Straßen waren zwar nass, der Regen hatte jedoch glücklicherweise aufgehört. Nach zehn minütiger Fahrt und der Feststellung, dass ich wohl noch ein bisschen brauchen werde, bis ich mir die ganze Strecke eingeprägt habe, sind wir dann an der Schule angekommen und ich habe mich zum Treffen aller deutschen McKinnon Schüler begeben. Bei diesem Treffen wurden wir herzlichst von Frau Fowler begrüßt und es wurden einige formelle Dinge geklärt.

Mc Kinnon Ms Fowler 2016Danach hieß es für mich ab in den Deutschunterricht, bei eben genannter Frau Fowler. Die australischen Schüler haben einen Test geschrieben und wir haben uns mit Frau Fowler über Arbeit von Schülern also z.B. Ferienjobs bzw. Arbeit im generellen unterhalten, insbesondere im Vergleich mit Australien.
Anschließend, nach einer kurzen Pause war Sport angesagt und sogar hier ist Uniform Pflicht, weswegen ich ein T-Shirt der Schule von meinem Austauschpartner bekam. Der Sportunterricht war sehr vielseitig, man hat gefühlt zehn Spiele gespielt von denen das eine besser war als das andere. Was ich am ersten Schultag schon beobachten konnte und die Stunden zuvor ist, dass der Unterricht an den meisten Stellen sehr locker ist, es werden Scherze mit den Lehrern gemacht und im Sportunterricht läuft mal eben die Musik eines Schülers, weil dieser sein Smartphone an die Musikanlage anschließt. Nach Sport und einer langen Lunch Pause ging es zusammen mit acht anderen deutschen Schülern in den Deutschunterricht einer 12. Klasse, um sich mit ihnen zu unterhalten und sie so ein Stück weit auf die anstehende mündliche Prüfung vorzubereiten.

MC Kinnon first impressions16Alle Schüler wirkten sehr interessiert an uns, es machte ihnen sichtlich Spaß und Freude sich mit uns zu unterhalten und man sah auch altbekannte Gesichter wieder die bereits am Austausch teilgenommen haben. Nach dem Deutschunterricht fuhren mein Partner und ich im kalten Regen von Melbourne nach Hause, naja zumindest versuchten wir es, denn nach einigen Metern ging sein Rad kaputt und wir mussten zu einem seiner Freunde gehen, um es zu reparieren, was aber kein Problem war, denn er half uns und so war das Problem recht zügig gelöst und wir konnten tatsächlich nach Hause fahren. Was mir nach meinen fünf Tagen Australien bis jetzt besonders aufgefallen ist, die Freundlichkeit der Menschen hier. Überall, wo man hingeht findet man nette Menschen, die viel über Deutschland erfahren möchten und sich mit dir sofort unterhalten als würden sie dich schon lange kennen.

Jan Hagenbruch