Reisetagebuch 2016

"Dem harten Alltag ausgeliefert" vs "Auf der Flucht in die Schokolade"

Aufstehen
Frühstück
Chapel
Eine Doppelstunde Deutsch
Eine Doppeltstunde Sport
Und zuletzt eine Doppelstunde Arts

Schulleiter LutherSo sah der heutige Schultag für mich aus. Der Deutschunterricht bestand aus vielen kleinen Aufgaben in welchen die Schülerinnen und Schüler Sätze bilden mussten. Natürlich durfte ich meiner Austauschpartnerin helfen, was mich dazu bewegt hat, mehr auf meine Muttersprache einzugehen. Denn manchmal ist es gar nicht so leicht, eine Regel zu finden, wenn man diese Sprache intuitiv verwendet.
Beim Sportunterricht haben wir ein Spiel gespielt,was zur guten Orientierung in der Schule beitragen soll.
Jeder Schüler hatte die Aufgabe, ein kleines Schild mit einer Zahl und einer bestimmten Buchstabenfolge aufzuhängen. Daraufhin kamen wieder alle zusammen und wir mussten alle 23 Schilder ausfindig machen und die Buchstabenfolge in eine Tabelle eintragen, was sich zum Teil (auch wenn wir einen Plan mit den ungefähren Standpunkten hatten) als recht schwierig erwies. Nachdem dieser Unterricht geschafft war und die Lunchpause zuende, ging es für uns zum Kunstunterricht in welchem die Schüler die Aufgabe haben, ein Haus für eine von ihnen ausgewählte Altersgruppe zu entwerfen.
So jedenfalls sah mein Tag aus, aber für manche war heute in besonderer Tag , denn sie hatten eine kleine Exkursion:

ChapelHeute haben wir nach der "Home Group" und der "Chapel" ,in welcher es heute eine kleine Präsentation  von deutscher Seite
von Luisa und Caroline über die AWS gab, einen Ausflug mit dem Geography-Kurs gemacht.
Wir sind in zwei Bussen mit insgesamt vier Klassen gefahren. Unser Bus ist zuerst zu einer Obstfarm gefahren, Rayners Orchard. Dort haben wir etwas über die Farm und das dort angebaute Obst gelernt.
Außerdem durften wir die Früchte probieren und sogar pflücken, um sie mit nach Hause zu nehmen.
Danach fuhren wir zur "Yarra Valley Chocolate and Ice creamy ", wo wir die Schokolade probieren konnten und auch etwas über die Herstellung erfahren haben.
Außerdem hatten wir dort Lunch und konnten uns ein Eis holen, welches sehr gut geschmeckt hat.
Dann haben wir noch ein paar Fotos gemacht und sind wieder zur Schule und dann nach Hause gefahren.
Heute Abend fliege ich mit meiner Gastfamilie nach Queensland, wo wir dann bis Sonntag bleiben. Unser Flug startet um 9 Uhr und ich bin sehr aufgeregt.

Grüße aus Australien !
Linda und Franka

Der 2. Melbourne Day für McKinnon

DSC 0098Es war der 2. gemeinsame Tag, der sogenannte 'Melbourne Day', an dem wir Deutschen gemeinsam mit Herrn Nutting die Stadt besichtigten.
Wir wurden bereits von herrlichem Wetter aufgeweckt und anschließend den ganzen Tag begleitet.
Gegen 8:55 Uhr fuhren wir von der 'MC Kinnon Station' mit dem Zug bis zur 'Parliament Station', wo wir uns einen Blick auf das Parlamenthaus verschafften.

 

DSC 0028Auf dem Weg zur Ian Potter Arts Gallery liefen wir an für Melbourne bekannten Stellen, wie zum Beispiel der AC/DC Lane oder der Hoiser Lane, wo sich viele Leute mit Graffiti an den Wänden Melbournes verewigen, vorbei.
Herr Nutting erzählte uns verschiedenes dazu.
Nachdem wir einen ungefähr 25 Minuten langen Fußweg zurückgelegt hatten, erreichten wir schließlich die Ian Potter Arts Gallery.

DSC 0057Eine nette Muesumsangestellte zeigte uns Bilder von Australien im früheren 18. Jahrhundert. Des Weiteren sahen wir uns die Kunstwerke der Aborigine, worüber uns einiges erzählt wurde, an.
Es war sehr spannend zu sehen, auf welche Weise die Indigenous etwas darstellten und vor allem wie sie dies taten.
Die Führung endete etwa gegen 11:10 Uhr, sodass wir eine halbstündige Pause hatten, welche manche nutzten, um essen zu kaufen oder aber auch einfach nur den Blick von der Federation Square auf das schöne Melbourne zu genießen.
DSC 0103Nach der Pause begaben wir uns auf den Weg zum MCG, dem 'Melbourne Cricket Ground', dem größten Stadion von Melbourne. Da wir noch Zeit hatten, konnten wir einen Blick von der Brücke auf den Melbourne Park mit seinen Sportanlagen und Tennisplätzen werfen. Herr Nutting erzählte uns dort noch etwas über den Sport in Australien. Als wir dann am MCG ankamen, wurden wir von unserem Stadionführer George in Empfang genommen und begannen auch gleich mit der Führung im größten Stadion Melbournes.
MCG02Zuerst zeigte er uns die unteren Sitzplätze und die reservierten Plätze der Spieler für deren Familien. Auch Herr Nutting hat für die elf Heimspiele seines Lieblingsvereines einen eigenen Platz. Viele Familien reservieren schon für ihre kleinen Kinder Plätze für die Mitgliedschaft des MCG, da man für diese durchaus 15-20 Jahre warten muss.
Nach der Führung und Sitzgelegenheiten in den oberen Plätzen, sind wir in das Museum unter dem MCG gegangen. Dort hatten wir Zeit, die Sportgeschichte Melbournes und des MCGs zu entdecken. DSC 0189Zuletzt gingen wir noch zu einer Sportabteilung, wo wir selber mehrere verschiedene Sportarten austesten konnten, so wie Netball, Australischen Football, Bogenschießen und Cricket.
Nach diesem sonnigen und spaßigen Tag fuhren wir wieder gemeinsam mit dem Zug zur McKinnon Station zurück, wo uns unsere Austauschpartner abholten und wir den Tag, an dem wir viel gesehen und gelernt haben, ausklingen ließen.

Florian Haupt & Lukas Schneider

Einwanderung in Australien

Melbourneday 2 Luther02Wir haben uns um 8:25 an der Schule getroffen, um zur Bahnstation zu gehen. Mit dem Zug sind wir dann in die Innenstadt Melbournes gefahren.

Da wir früher als erwartet beim Immigration Museum angekamen, hatten wir noch etwas Zeit, um Bilder zu machen. Daraufhin bekamen wir eine Einführung in das Immigration Museum und konnten uns anschließend frei bewegen und das Museum erkunden.

thumb Melbourneday 2 Luther03Dort gab es bestimmte Stationen, an denen man sich über verschiedene Themen von Menschen, die nach Australien eingewandert sind, informieren. Die Themen lauteten: Leaving Home, Immigrant Stories and Timeline und Getting In. Sei es der Nachbau eines Schiffes oder ein Interview mit Menschen, die nach Australien immigrieren wollen, oder eine Zeitleiste durch die Geschichte der Einwanderung In Australien.

 

Melbourneday 2 Luther06

 

Als wir damit fertig waren, sind wir über eine Brücke, Princess Bridge, auf der wir zuvor Fotos gemacht haben, gegangen und haben dann an der Southbank Promenade gegessen.

 

 

Melbourneday 2 Luther07

Nach einer guten Stunde sind wir am acmi, Australian center for the moving image, angekommen.

 

 

Wir hatten eine nicht ganz so kurze Einleitung in die Geschichte von bewegten Bildern, so dass wir leider nicht mehr Zeit im eigentlichen Museum verbringen konnten, wo man allerlei Dinge ausprobieren konnte und ein Nachbau eines DSC 0264Autos des Films "mad max" stand.

Es war ein sehr schöner Tag und wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter. Es ausnahmsweise mal nicht geregnet oder gestürmt.

Um 14:30 sind wir mit dem Zug, der Frankston Line,  zurück zur Schule gefahren, wo uns unsere Gastfamilien abgeholt haben.

Lara-Marie Strecker& Frederieke Wagner

Kängurufleisch- eine Alternative?

Gruppenfoto Luther 01Heute war der Beginn der 2. Schulwoche in Australien. Die deutschen Schüler haben sich noch nicht so ganz an die Schuluniformen gewöhnt. Der Tag fing an wie alle anderen an der „neuen “ Schule. Alle trafen sich wie gewohnt in ihrer Homegroup. Danach ging es für alle in die Kirche, chapel.

 

Danach trafen sich eigentlich alle deutschen Schüler mit Herrn und Frau Klewitz, doch diese waren heute nicht da, da sie die Gruppe in McKinnon Secondary College besuchten. Luther in McKinnonJonas und ich mussten heute sowieso in der 1. Stunde unser Thema präsentieren, Die zehn beliebtesten Sportarten Deutschlands, daher hätten wir nicht kommen können. Nach der Präsentation, welche gut verlaufen war, gingen wir wieder mit unseren Austauschpartnern in den Unterricht. In der 2. Stunde hatten wir Religion. Danach war erst einmal Frühstückspause. Nach dieser ging es für mich mit Geschichte weiter. Am Ende der Geschichtsstunde gab es einen Amoklaufprobealarm, a lock down drill. Bei diesem mussten sich alle Schüle möglichst weit von der geschlossenen Tür weg an die Wand setzen. Nach diesem Test ging es für mich und Jonas wieder zum Präsentieren, danach war lunch. Dieser wurde von den Deutschen genutzt, Neuigkeiten untereinander auszutauschen oder mit ihren Austauschpartnern etwas zu unternehmen. Nach der Lunchpause ging es für mich mit Sporttheorie weiter, danach Englisch. Dort konnten die Deutschen nicht viel machen, da die Australier gerade das Thema Shakespeare besprechen. Daher wurde die Stunde genutzt, um mitgebrachte Hausaufgaben aus Deutschland zu machen. Nach dem Ende der Stunde war die Schule vorbei. Als ich dann Zuhause war, habe ich noch Hausaufgaben aus Deutschland gemacht, da mein Austauschpartner arbeiten war.

Kangaroo coolZum Abendessen gab es dann Kängurufleisch. Es hat zwar nicht schlecht geschmeckt, aber ich konnte mich nicht daran gewöhnen, dass das Fleisch von einem kleinen Känguru stammte. Danach ließ ich einen weiteren spannenden Tag in Australien ausklingen.

Lars

Sydney wird erobert

image-25-10-16-08-19-1Nachdem der erste Tag im Sydney hinter uns lag, stand auch schon der zweite und leider letzte an. Gegen 7:30 Uhr klingelte unser Wecker. Um 8:30 Uhr begaben wir uns zum Frühstück und gegen 9 Uhr verließen wir das Hotel. 

Die Sonne schien, aber da es in der Nacht geregnet hatte, war es noch etwas nass draußen. Wir begaben uns  auf den Weg zur Fähre, die wir nach eine Laufstrecke von ca. 20 Minuten glücklicherweise noch rechtzeitig erreichten. Kurz nachdem wir einstiegen, fuhren wir auch schon los.

image-25-10-16-08-19Wir fuhren ca 10 Minuten und dann konnte man schon die Harbour-Bridge sehen und wenige Minuten später, auch das Sydney Opera-House. Ein total schöner Blick auf beide Sehenswürdigkeiten. Wir fuhren unter der Harbour Bridge durch, direkt aufs Opera-House zu, was uns die Möglichkeit gab viele schöne Fotos aus unterschiedlichen Perspektiven zu schießen.

image-25-10-16-08-19-2Wir stiegen kurz hinter dem Opera-House aus und begaben uns auf einen Rundlauf um dieses, während dessen wir wieder die Möglichkeit hatten, tolle Fotos zu schießen. Nach dem wir unseren Rundlauf beendet hatten und an dem Eingang angekommen sind, begaben wir uns hinein. Drinnen ist ein kleiner Souvenir laden, indem wir Geschenke für Familie und Freunde kauften. Danach liefen wir in 10 Minuten zur Harbour Bridge, um sie zu überqueren.

 image-25-10-16-08-19-4Als wir sie dann einmal überquert haben, sind wir von dort aus zu dem Chinese Garden of Friendship gefahren. Dort ist es super schön und friedlich. Wir haben sogar ein paar große Schildkröten zu Gesicht bekommen. Nachdem wir dort ca. eine Stunde verbracht haben, sind wir dann gegen 15:00 Uhr wieder in unserem Hotel angekommen. Anschließend trieben wir 2 Stunden Sport im Fitness Studio, welches in unserem Hotel war. Nach einer schnellen Dusche machten wir uns auf den Weg zum Hardrock Café, welches in einem heißen Shopping Center ganz in der Nähe unseres Hotels gewesen ist. Nachdem wir fertig gegessen hatten, verbrachten wir einige Stunden in dem Center. Gegen 20:30 Uhr begaben wir uns dann raus und schauten uns eine Show von einem Feuerspucker an, welche wirklich faszinierend war. 

image-25-10-16-08-19-5Diese endete dann um exakt 21:00, während dann das Feuerwerk begann, welches wir zusammen mit hunderten von Leuten betrachteten. Das Feuerwerk war total bunt und faszinierend groß. Es endete gegen 21:30 Uhr, war einfach nur wunderschön und einfach nur der perfekte Abschluss für unsere Sydney Reise! Wir gingen direkt danach zu unserem Hotel zurück, welches 5 Minuten von uns entfernt war. Um 22:00 lagen wir dann totmüde in unseren Betten und schliefen direkt ein.

Carolin

Australiens lustige Einwohner

Der Platypus und andere lustige Einwohner von Australien

Nun sind wir schon eine Woche und einen Tag in Melbourne und endlich bekomme ich australische Tier zu Gesicht. MolukkenibisSchon vor dem Eingang von "Healesville Sanctuary Zoo" habe ich einen Molukkenibis Vogel gesehen, dieser sieht aus wie ein Schwan in klein, nur mit meinem längeren dünnerem Schnabel. Der Molukkenibis hat eine sehr laute und irgendwie auch nervige Stimme. Danach habe ich endlich Koalas gesehen und hätte sie am liebsten gleich mit genommen. Die sehen so flauschig und süß aus, die will man am liebsten als Haustier haben. Dann ging es auch schon weiter zu der Flugshow, dort konnten die Vögel den Zuschauern wortwörtlich etwas auf dem Kopf hinterlassen, weil die Vögel nur 10cm über deinem Kopf lang geflogen sind.

Luther Platypus Und dann kam mein Highlight des Tages. Ich sah den "Platypus". Der Platypus ist sowas wie ein Bieber, aber den sieht man nur nachts. Er sieht fast aus wie ein Bieber, hat aber einen Schnabel wie eine Ente und einen riesigen puscheligen Schwanz wie ein Eichhörnchen. Der Platypus sieht so lustig,aber auch gleichzeitig süß aus. Dieses Tier ist nun mein absolutes Lieblingstier aus Australien. Nachdem ich den Platypus minutenlang bewundert hatte, sah ich noch Kängurus, Emus (sehen aus wie Sträuße),

KookaburraKookaburras (nennt man auch die lachenden Kookaburras weil sie sich anhört, als würde sie lachen), Kurzschnabeligel ( sind Igel mit einer sehr langen Nase), Taipans (eine sehr gefährliche schwarze Schlange) und noch viele mehr. Der Zoo und mein Tag waren sehr schön, weil sie dort nur australische Tiere hatten und ich nun weiß, welche Einwohner Australien noch so hat, außer den Menschen.

Frederike

Jonas spielt auf legendärem Boden

Die Australien Open

SouthbankNun sind wir schon seit einer Woche und einem Tag in Melbourne.

Heute sind wir, nachdem ich lange ausgeschlafen habe, mit dem Zug Richtung Stadt gefahren. Ich wusste nicht, wohin wir fahren, weil es eine Überraschung werden sollte Als wir aus dem Zug ausstiegen, sah man schon von weitem schon das Stadion der Australien-Open.

Zu dem Zeitpunkt dachte ich noch nicht, das wird dort spielen würden, aber als wir dann dort ausgestiegen sind , war ich extrem begeistert.

Jonas EleyIch konnte auf dem legendärem Boden spielen.

Doch bevor wir spielten, haben wir uns alles angeschaut und ich bin unter anderem durch den Walk of Fame gelaufen, welche Spieler, wie z.B. Angelique Kerber, Novak Djokovic oder Roger Federer durchquerten, zu deren Finale bei den Australien Open.

Es war sehr aufregend das alles zu sehen, doch das Spielen übertraf das dann nochmal gewaltig.

Der Platz war genau derselbe, auf dem Kerber im Halbfinale gespielt hatte und es war einfach ein fantastisches Gefühl, selber auf dem Court spielen zu dürfen. 

Die Aufschläge und generell das ganze Spiel sind auf dem Boden schneller (besonderes Granulat), was es für mich anfangs schwer gemacht hat, gut zu spielen.

Australian openWir haben dann ein Doppel gespielt und ich bin nach und nach mehr reingekommen, weil es von dem Sand (auf dem ich normalerweise spiele) zu dem Hartplatz doch schon eine sehr große Umstellung ist. Es hat aber sehr viel Spaß gemacht und wir haben auch viele Bilder von dem Spiel sowie dem Stadion gemacht. 

Alles in allem war dieser Tag, ein Tag welchen ich nie vergessen werde, weil ich noch nie in meinem Leben in einem Stadion dieser Größe gespielt habe.

Ich hoffe,  weiterhin auf eine schöne Zeit in Australien, auch wenn ich denke, dass, zumindest für mich das Highlight der Reise schon vorbei ist, aber vielleicht täusche ich mich ;-)

Jonas Eley