Reisetagebuch 2016

1. Eindrücke vom Schulalltag und den Menschen in down under

Der 2. Tag in McKinnon

MC Kinnon Logo 2016Nachdem der erste aufregende Schultag hinter uns lag, stand auch schon der zweite an. Gegen 8:15 Uhr verließen mein Austauschpartner und ich das Haus, um mit dem Rad zur Schule zu fahren. Die Straßen waren zwar nass, der Regen hatte jedoch glücklicherweise aufgehört. Nach zehn minütiger Fahrt und der Feststellung, dass ich wohl noch ein bisschen brauchen werde, bis ich mir die ganze Strecke eingeprägt habe, sind wir dann an der Schule angekommen und ich habe mich zum Treffen aller deutschen McKinnon Schüler begeben. Bei diesem Treffen wurden wir herzlichst von Frau Fowler begrüßt und es wurden einige formelle Dinge geklärt.

Mc Kinnon Ms Fowler 2016Danach hieß es für mich ab in den Deutschunterricht, bei eben genannter Frau Fowler. Die australischen Schüler haben einen Test geschrieben und wir haben uns mit Frau Fowler über Arbeit von Schülern also z.B. Ferienjobs bzw. Arbeit im generellen unterhalten, insbesondere im Vergleich mit Australien.
Anschließend, nach einer kurzen Pause war Sport angesagt und sogar hier ist Uniform Pflicht, weswegen ich ein T-Shirt der Schule von meinem Austauschpartner bekam. Der Sportunterricht war sehr vielseitig, man hat gefühlt zehn Spiele gespielt von denen das eine besser war als das andere. Was ich am ersten Schultag schon beobachten konnte und die Stunden zuvor ist, dass der Unterricht an den meisten Stellen sehr locker ist, es werden Scherze mit den Lehrern gemacht und im Sportunterricht läuft mal eben die Musik eines Schülers, weil dieser sein Smartphone an die Musikanlage anschließt. Nach Sport und einer langen Lunch Pause ging es zusammen mit acht anderen deutschen Schülern in den Deutschunterricht einer 12. Klasse, um sich mit ihnen zu unterhalten und sie so ein Stück weit auf die anstehende mündliche Prüfung vorzubereiten.

MC Kinnon first impressions16Alle Schüler wirkten sehr interessiert an uns, es machte ihnen sichtlich Spaß und Freude sich mit uns zu unterhalten und man sah auch altbekannte Gesichter wieder die bereits am Austausch teilgenommen haben. Nach dem Deutschunterricht fuhren mein Partner und ich im kalten Regen von Melbourne nach Hause, naja zumindest versuchten wir es, denn nach einigen Metern ging sein Rad kaputt und wir mussten zu einem seiner Freunde gehen, um es zu reparieren, was aber kein Problem war, denn er half uns und so war das Problem recht zügig gelöst und wir konnten tatsächlich nach Hause fahren. Was mir nach meinen fünf Tagen Australien bis jetzt besonders aufgefallen ist, die Freundlichkeit der Menschen hier. Überall, wo man hingeht findet man nette Menschen, die viel über Deutschland erfahren möchten und sich mit dir sofort unterhalten als würden sie dich schon lange kennen.

Jan Hagenbruch