Diary - Melbourne 2006

Day 19 ( Tuesday, October 17th, 2006)

Dear Diary ...

heute stand auf unserem Programm ein ganz offizieller Termin, der Besuch des Buergermeisters in Geelong.

Um 9.00 Uhr morgens trafen sich alle Schuelerinnen und Schueler aus View Bank und Mc. Kinnon am Bahnsteig der Southern Cross Station in Melbourne. Mit dem Zug (1 Stunde Fahrzeit) trafen wir gegen 10 Uhr in Geelong ein, wo schon die anderen Schueler auf uns warteten. Zunaechst fuehrte uns der Weg in Wool Museum, wo wir nicht nur etwas ueber die Verarbeitung von Wolle erfuhren, sondern auch die Bedeutung des Produktes Wolle fuer Australien. Was das Gold fuer Ballarat bedeutete, war die Wolle und deren Export und Verarbeitung fuer Geelong.  An einigen Stationen im Museum konnten wir direkt ausprobieren, was man mit Wolle alles machen kann. Dazu gehoerte die gute alte Strickliesel und Malte konnte sich noch sehr gut daran erinnern, als Kind mit der Strickliesel gearbeitet zu haben, wenn auch seine Fertigkeiten etwas Uebung brauchten. Andere probierten das Stricken aus und strickten ihre ersten rechten und linken Maschen. Die Handarbeitskenntnisse aus der Schule von Frau Daum-Klewitz waren hier ganz hilfreich.

Um 10.30 Uhr dann empfing uns der Buergermeister, von seinem Aufgabengebiet her kann man ihn gut mit der Oberbuergermeisterin von Frankfurt vergleichen. Immerhin leben in Geelong etwas uerber 250000 Menschen. Er begruesste uns sehr herzlich und nannte wichtige Informationen ueber die Region Geelong und Greater Geelong, damit wir uns einen Eindruck verschaffen konnten. Anschliessend stellten vier Schueler kurz ihre Schule und Region vor. Fuer Kirchhhain uebernahm es Theresa, denn sie hat schon einige Uebung im Reden vor groesseren Gruppen sammeln koennen. Well done!!

Sehr zur unserer Freude gab es anschliessend leckere Sandwiches und Getraenke. So laesst sich ein offizieller Termin sehr gut an. Ein Abschlussfoto vor der Town Hall rundete den Besuch ab.

day19 Anschliessend hatten alle genuegend Zeit, die Stadt Geelong naeher zu erkunden. Fuer viele hiess das, die Geschaefte gruendlich zu studieren, aber auch die seafront. Diese ist wirklich sehr attraktiv, vor allem die lustigen Holzfiguren, genannt bollars. Aber es wurden nicht nur neue Shirts und andere Klamotten eingekauft, die eine oder andere Schuelerin hatte am Ende des Tages makelos gefeilte und manikuerte Fingernaegel. Etwas Besonderes sollte es wohl heute sein.

Um 5.00 Uhr fuhren wir wieder mit Zug zurueck. Hoffentlich koennen die Koffer bei unserem Abflug die Last der Einkaufe aufnehmen. Die Waage wird genaue Auskunft darueber geben.