18.07. - 26.09. - Diary

Leonies 2. und 3. Woche und welches Bild man von Deutschland hat

Die zweite Woche war sehr schön, da ich mich in der Zwischenzeit schon an die Zeit und an den Alltag gewöhnt hatte. Die Schule war noch ein bisschen ungewohnt, da ja alles so unterschiedlich ist im Gegensatz zu unserer Schule. Der Rucksack war leichter, da ich nur das Chromebook und meine Aufgaben dabei hatte. Die Lehrer sind alle sehr offen und sagen nichts dagegen, wenn man mal Musik hört.

Am Wochenende der zweiten Woche fuhren wir am Samstag nach Sovereign Hill, das ist eine Goldgräberstadt in Ballarat. Dort hab es viel zu sehen, wie die größten Goldnuggets, die jemals gefunden wurden (natürlich waren es da nur Nachbildungen) oder eine Mienentour, in der man die Geschichte von Mienenarbeitern erzählt bekam, die verschüttet wurden. Leider war es so kalt in Sovereign Hill, dass ich krank wurde und erstmal vier Tage, bis Donnerstag, im Bett verbringen musste.

 Am Donnerstag bin ich dann wieder in die Schule, da es mir besser ging. An diesem Tag sind wir in das "Cuckoo" gefahren, mit allen Deutschkursen von der 8. bis zur 12. Klasse. 

Es war an sich nicht schlecht, aber es war alles total stereotypisch. Alles war geschmückt mit sehr typisch bayerischen Sachen. Alle trugen Dirndl oder Lederhosen und keiner hat sich wirklich drum gekümmert, was außerhalb von Bayern noch so in Deutschland existiert. Das Essen war lecker, nur der Kartoffelsalat war ein bisschen misslungen, aber ansonsten war es super.

Samstag waren wir bei einem Footballspiel, Collingwood gegen Carlton. Es war sehr interessant und spannend ! Ich persönlich finde es besser als Fußball. 

Am Sonntag haben wir dann einen Pavlova gebacken. Das ist ein Baiserboden mit Schlagsahne und Erdbeeren oben drauf. Es war sehr lecker aber auch sehr sehr süß.

Leonie